Viele Jahre lang war ich Projektmanagerin in der Kommunikationsabteilung zweier großen deutschen Banken. Ich war stolz auf das, was ich beruflich geleistet hatte, und konnte mir kein anderes Leben vorstellen.
Schöne Urlaube, eine große Wohnung, der Besuch beim Lieblingsitaliener, eine ordentliche Altersvorsorge und vieles mehr. Alles fühlte sich gut und richtig an.
Bis zu meinem Zusammenbruch spätabends im Büro. Ein Burnout! Ich war ausgebrannt und erschöpft. Emotional und körperlich. Bis dahin kam mir nicht die Idee, dass etwas an meinem Leben nicht stimmen könnte. Mein Burnout kam allerdings nicht unangekündigt. Anzeichen waren schon länger da: schlaflose Nächte, Unruhe, Kopfschmerzen, Übelkeit, Gereiztheit, das ewige Gedankenkarussell und letztendlich ein Bandscheibenvorfall. Ich hatte alles ignoriert und einfach weitergemacht.
Mir war klar: Ich brauchte professionelle Hilfe, in meinem Fall eine klassische Verhaltenstherapie. Im Gespräch mit dem Therapeuten bekam ich das erste Mal eine Ahnung davon, wie sehr meine Gedanken, Sorgen, Ängste und Glaubenssätze mein Leben bestimmten, ohne dass ich mir dessen bewusst war. Ich war im Autopilot unterwegs. Egal, in welcher Situation ich war, es passierte etwas und ich reagierte sofort, immer nach den gleichen Mustern. Das hatte ich verstanden. Aber richtig umgehen konnte ich mit alledem dennoch nicht.
In dieser Zeit wurde mir das Buch von Jon Kabat-Zinn „Gesund durch Meditation“ empfohlen. Ich begann mich für MBSR – englisch: Mindfulness Based Stress Reduction, übersetzt: Stressreduktion durch Achtsamkeit – zu interessieren. Schließlich meldete ich mich für einen achtwöchigen MBSR-Kurs an. Eine gute Entscheidung!
Durch den MBSR-Kurs und die Übung der Achtsamkeit konnte ich meine Gedanken, Körperempfindungen und Emotionen wieder bewusst und klar wahrnehmen. Ich hinterfragte eingefahrene Verhaltensmuster und veränderte sie. Daraus entwickelte sich eine gesteigerte Präsenz. Ich spürte, wie es ist, im Hier und Jetzt zu sein, nicht immer gleich alles zu beurteilen. Ich nahm wahr, was gerade passiert und wie ich reagiere. Ich fand Klarheit und Konzentration. Daraus entwickelte sich eine neue Form der Selbstfürsorge und Selbststeuerung. Ich lernte, persönliche Grenzen zu ziehen und auch mal „Nein“ zu sagen, ohne Angst und Stress. Das Wichtigste: Durch diese Sicherheit lernte ich auch meine Komfortzone zu verlassen.
Was für ein Glück!
Diese Erfahrungen möchte ich als zertifizierte und erfahrene MBSR-Lehrende (Level 2) anderen Menschen weitergeben. Meine Ausbildung habe ich beim Institut für Achtsamkeit gemacht. Das Institut für Achtsamkeit wurde bereits im Jahr 2001 von Dr. Linda Lehrhaupt gegründet und ist das erste und älteste Fort- und Weiterbildungsinstitut für achtsamkeitsbasierte Verfahren im deutschsprachigen Raum. Es gehört zu den größten Weiterbildungsinstituten für achtsamkeitsbasierte Verfahren weltweit.
MBSR und die Achtsamkeit ist ein wichtiger Teil meines Lebens und Arbeit – und zugleich die Grundlage vieler weiterer Angebote. Achtsamkeit kann uns nicht nur im Umgang mit Stress unterstützen, sondern auch in der Zusammenarbeit mit anderen Menschen, in persönlichen Veränderungsprozessen, im Familienalltag, in Schulen oder in Zeiten von Abschied und Verlust.
Deshalb begleite ich Menschen heute auch in Form von Einzelcoaching, Teamcoaching und Teamentwicklung, Workshops und Vorträgen, Angeboten für Kinder und Jugendliche sowie Letzte-Hilfe-Kursen.
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Um Sie kompetent begleiten und in Ihrer eigenen Persönlichkeitskompetenz unterstützen zu können, bilde ich mich regelmäßig fort und weiter – mit großer Neugier und Freude.
Zertifizierte
MBSR Mindfulness-Based Stress Reduction Lehrerin
Zertifizierter Systemischer Coach
Zertifizierter
Team-Entwickler & Team-Coach
Zertifizierte
Mindful Compassionate Parenting - Lehrerin
Fortbildung Basiskurs Basale Stimulation® nach Prof. Dr.Fröhlich
Dorothea Mihm Basale Stimulation® lernen
Tibethaus Deutschland e.V.
Basale Stimulation ist ein körper- und wahrnehmungsorientiertes Begleitkonzept für Menschen mit eingeschränkter Wahrnehmung, Bewegung oder Kommunikation. Durch achtsame Berührung, sanfte Bewegungsimpulse und die gezielte Ansprache der Sinne wird es möglich, Selbstwahrnehmung zu fördern, Orientierung zu unterstützen und nonverbal in Kontakt zu treten. Ziel ist es, Sicherheit, Wohlbefinden und Teilhabe zu stärken – auch in belastenden Lebensphasen, bis hin zur Begleitung am Lebensende.
SÄLRIG-Ausbildung – Achtsame Begleitung am Lebensende bis Ende 2026
Fortbildung in der einfühlsamen Begleitung von Menschen in Krankheit, Sterben und Trauer.
Die Ausbildung folgt den Leitsätzen des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes e. V.Die Ausbildung folgt den Leitsätzen des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes e. V.
Letzte-Hilfe-Kurse vermitteln in leicht verständlicher Form Grundlagen zur Begleitung von Menschen am Lebensende. Themen sind unter anderem Sterben als Teil des Lebens, Vorsorge, Leiden lindern und Abschied nehmen. Die Kurse richten sich an alle Menschen – privat, ehrenamtlich oder beruflich – und möchten dazu beitragen, Sicherheit, Mitgefühl und Orientierung im Umgang mit Sterben und Abschied zu stärken.
Weiterbildung
SEE Learning
für soziales, emotionales und ethisches Lernen
MCE
Mindful Compassionate Education
Achtsamkeit, Selbstmitgefühl und Kultivieren des Positiven in Pädagogik, Erziehung und Jugendhilfe
Neben meinem Achtsamkeitsangebot engagiere ich mich auch als Bücheralarm-Botschafterin für Leseförderung mit Herz und Leidenschaft. Dort verbinde ich meine Leidenschaft für Geschichten und Bücher mit meiner pädagogischen Erfahrung: Gemeinsam mit Kindern Bücher zu entdecken, darüber zu sprechen und sie im Podcast lebendig werden zu lassen. Das stärkt Fantasie, Ausdruckskraft und Selbstvertrauen.
Neugierig? Hier geht's lang: BÜCHERALARM
Das Zertifikat des MBSR-Verbands Deutschland gewährleistet eine anerkannte Ausbildung und Qualitätsstandard.
Voraussetzung der Mitgliedschaft ist der Abschluss einer vom Verband anerkannten Ausbildung. Die Qualitätsstandards der Aus- und Fortbildungen von MBSR-Lehrenden/Achtsamkeitslehrenden werden in Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Internationalen Integrity Network (IMI) und dem Europäischen Netzwerk der Achtsamkeitslehrerverbände (EAMBA.net) beschlossen und durch das Qualitätsmanagement des MBSR-MBCT Verbandes kontinuierlich umgesetzt. Neben der Einhaltung von Ethik-Leitlinien verpflichten sich die Mitglieder zur jährlichen Teilnahme an Schweige-Retreats, an kontinuierlicher Fort- und Weiterbildung, Supervision und Intervision.
Als "Erfahrene Lehrerin Level 2" und Mitglied verpflichte ich mich, die Kursinhalte gemäß den Richtlinien des weltweiten MBSR-Verbandes zu vermitteln.
MBSR ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit – und zugleich die Grundlage vieler weiterer Angebote. Achtsamkeit kann uns nicht nur im Umgang mit Stress unterstützen, sondern auch in der Zusammenarbeit mit anderen Menschen, in persönlichen Veränderungsprozessen, im Familienalltag, in Schulen oder in Zeiten von Abschied und Verlust.
Deshalb begleite ich Menschen auch in Form von Einzelcoaching, Teamcoaching und Teamentwicklung, Workshops und Vorträgen, Angeboten für Kinder und Jugendliche sowie Letzte-Hilfe-Kursen.
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